Projektgeschichte


Immer mehr Fachkräfte aus gewerblich-industriellen Berufen werden früher oder später mit Mikro- und Nanotechnologie in Berührung kommen. Fertigungsprozesse und die dabei entstehenden Produkte werden weiter miniaturisiert. In rascher Folge werden klassische Verfahren der Mikrotechnik verfeinert (z.B. Lithographie) und neue Verfahren entwickelt (z.B. Rastersondentechnik). Diese Beschleunigungs-tendenz verlangt nach ständiger beruflicher Aus- und Weiterbildung: an den Fachhochschulen, wo die Nanotechnologie zu einem festen Bestandteil der Ingenieurausbildung wird, aber auch an den Berufsschulen. Der Nanotech-Standort Schweiz ist auf Berufsleute angewiesen, die über die wichtigsten Grundkenntnisse verfügen.

 

Um diesem Bedürfnis Rechnung zu tragen, hat das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) in Zusammenarbeit mit dem Institut für die Sekundarstufe II der PH Bern, in den Jahren 2003-2005  das Projekt Nanotechnologie in der Berufsbildung NANO-4-SCHOOLS durchgeführt. Unterstützt wurde das Projekt vom Programm TOP NANO 21.

 

Projektziele:

  • Sensibilisierung der Ausbildner/innen und zukünftigen Berufsleute für die Entwicklungen im Nanometerbereich
  • Kennen lernen von neuen Instrumenten für die Nanodimension
  • Förderung des Technologieverständnisses (technological literacy) in der Ausbildung von Berufsschullehrpersonen und im Berufsschulunterricht
  • Aufbau von Kontakten zu Partnern aus Forschung und Wirtschaft

 

Das Projekt wurde finanziell unterstützt von TOP NANO 21.

Projektpartner war das Institut Sekundarstufe II der pädagogischen Hochschule Bern

Projektdauer: April 2003 - Juli 2005

Projektleitung: Dr. Olivier Mercier
Projektmitarbeit: Martin Vonlanthen
Projektevaluation: Marianne Rupf
Projektsteuerung: Prof. Dr. Peter Labudde; Dr. Martin Wild-Näf
Beratung: Prof. Dr. Patrick Hoffmann EPF Lausanne; Dr. Loris Scandella Nanosurf Liestal, Karl Höhener TOP NANO 21