Nanonews
24. Oktober 2011
Strom von der Wäscheleine
Organische Solarzellen könnten bald aus der Zeitungsdruckerei kommen. Mit Solarzellen aus organischen Kunststoffen wird seit zehn Jahren experimentiert. Bei der aktiven Schicht dieser Solarzellen handelt es sich um eine Mischung aus einem Polymer und Fulleren – Letzteres ist ein Kohlenstoffmaterial, bestehend aus dem "Fußballmolekül" C60, höhere Formen von C70 bis C94 sind ebenfalls möglich. Gedruckt wird diese Schicht auf Papier. Die 3PV genannte Technologie – das 3PV steht für Printed Paper Photo Voltaics – benötigt keine aufwändige Fertigungstechnik, sondern bringt die unterschiedlichen Schichten mit Hilfe von einfachen Rolle-zu-Rolle-Druckprozessen unter normalen Raumbedingungen auf. Die Solarzellen werden also mit Druckverfahren hergestellt, wie sie auch im Zeitschriften- und Verpackungsdruck üblich sind. Noch bleibt der Wirkungsgrad dieses Solarzelltyps mit rund 1.5% sehr tief, ungelöst ist auch der grosse Effizienzverlust in kurzer Zeit. Dafür betragen die Kosten für das Druckprodukt nur ca. 1% des Preises für herkömmliche Siliziumsolarzellen.
Quelle: Spektrumdirekt 24. Oktober 2011
29. Juni 2011
Sonnencrème bedroht Wasserfloh
Der Wasserfloh - eine wichtige Nahrungsgrundlage in Gewässerökosystemen können durch die Wirkung von Nanopartikeln (z.B. Titandioxid in Sonnencrème) geschädigt werden. Dieses Interview mit Prof. Markus Möst (EAWAG) erklärt die Zusammenhänge (Dauer: 6:19).
Quelle: Wissen aktuell DRS 1, 29. Juni 2011
17. Mai 2011
Kassenturzbeitrag "Nano in Produkten: Mögliche Gefahren"
In Lebensmitteln, Kosmetik oder Textilien: Nanotechnologie ist allgegenwärtig. Doch mit dem Erfolg steigen die Gefahren: Beim Menschen dringen die Nanopartikel bis in die Zellen und ins Gehirn. Die verlässlichen Daten zu Langzeitfolgen fehlen.
Link: Kassensturz
26. Januar 2011
Nanoexperte Harald Krug relativiert TiO2 Risiko
Nicht nur Nano-TiO2 Partikel, sondern auch viele andere Partikel können in sehr hohen Konzentrationen Entzündungsreaktionen auslösen. Bisher finden sich keine Hinweise, dass das seit vielen Jahrzehnten zugelassene Nano-TiO2 asbestähnliche Effekte auslösen könnte. Wichtig ist aber, dass pulverförmige Nanopartikel in geschlossenen Systemen hergestellt werden und keine Exposition stattfindet.
Quelle: Der Bund, 26. Januar 2011
19. Januar 2011
Nanopartikel - der neue Asbest?
Eine kürzlich veröffentlichte Studie zeigt, dass Nano-Titandioxid (TiO2) - das am weitesten verbreitete Nanomaterial - im Laborversuch (Mäuse) Entzündungen in Lunge und Bauchfell auslösen kann, ähnlich wie bei einer Asbestexposition. Nano-TiO2 steckt z.B. als Weisspigment in Farben und Zahnpasta oder als UV-Filter in Sonnencremes. Noch ist es zu früh, um auf die für die Asbestose typischen Krankheitsbilder zu schliessen, dafür seien ausgedehntere Studien nötig, denn das Immunsystem reagiert auf Partikel grundsätzlich anders als auf Fasern wie jene von Asbest.
Ein im Auftrag der Suva erstelltes Inventar bescheinigt der schweizerischen Industrie einen sorgfältigen Umgang mit nanopartikeln. In den Betrieben werden zahlreiche Massnahmen zum Schutz der Arbeitnehmenden getroffen.
Quelle: NZZ, 19. Januar 2011
5. und 6. Oktober 2010
Nobelpreise für Nanotechnologie
Andre Geim und Konstantin Novoselov erhalten den Physik-Nobelpreis für die Herstellung und Charakterisierung von Graphen. Graphen besteht aus einer einzigen Lage Kohlenstoffatomen, mit gleicher Anordnung wie in Graphit.
Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an die die beiden Japaner Ei-ichi Negishi und Akira Suzuki und den Amerikaner Richard Heck. Sie erhalten
die Auszeichnung für ihre Leistungen bei der Erforschung und Synthese komplexer Kohlenstoff-Moleküle (palladiumkatalysierte Kreuzkupplung).
Quelle: Der Bund, 6. und 7. September 2010
20. September 2010
Swiss Nanotech Report
Das Dokument - erschienen in englischer Sprache beim Staatssekretariat für Bildung und Forschung - liefert einen umfassenden Ueberblick über die Schweizer Aktivitäten im Bereich Nanotechnologie (Forschung, Entwicklung, Anwendung, usw.).
Link: Swiss Nanotech Report
3. September 2010
BAFU Themenheft zu Nanotechnologie
Das aktuelle Magazin "umwelt" 3/2010 des BAFU beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema Nanotechnologie. Hauptinhalte sind nanotechnologische Anwendungen im Umweltbereich und Fragen zu sicherem Umgang mit Nano-partikeln und allfälligen Risiken dieser Technologie.
Link: http://www.bafu.admin.ch/dokumentation/umwelt/10649/index.html?lang=de
18. August 2010
Pflastersteine für bessere Luft
Die deutsche Barockstatdt Fulda will luftreinigende Pflastersteine verlegen lassen. Die Oberfläche der Steine ist mit dem Fotokatalysator Titandioxid (TiO2) beschichtet. Nanoskaliges TiO2 beschleunigt zusammen mit Sonnenlicht den Abbau von Schadstoffen. In Fulda sollen in erster Linie Stickoxide in Nitrate umgewandelt werden. In italienischen Städten ergaben erste Untersuchungen, dass das Prinzip funktioniert. Auch bei geringerer Lichtintensität in Deutschland konnte eine Stickstoff-Abbaurate von 20 - 30% gemessen werden (in einer Höhe von 3 Metern über den Pflastersteinen).
Quelle: Tages Anzeiger, 18. August 2010
Link: http://www.nuedling.de (Produkt Airclean)
10. August 2010
Coop und Migros bezeichnen Nano-Produkte
Coop und Migros machen einen ersten Schritt in Richtung Deklaration von Nanoprodukten.
Coop: Liste mit einigen Produkten, welche die Vorteile der Nanotechnologie nutzen. Coop verpflichtet sich nur Produkte zu vermarkten, die nach dem aktuellen Stand des Wissens sicher sind.
Migros: Informationen zu den verkauften Produkten, die Nanotechnologie enthalten (unvollständig).
Code of Conduct Nanotechnologie.
Quelle: Coop Zeitung, 10. August 2010; Migros Homepage, Oktober 2010
August 2010
Infos zu Nnanopartikeln
Auf der Seite von DaNa (Erfassung, Bewertung und breitenwirksame Darstellung von gesellschaftlich relevanten Daten und Erkenntnissen zu Nanomaterialien) finden sich nützliche Infos zu den gängigsten Nanopartikeln (von Bariumsulfat bis Zirkoniumoxid).
Quelle: EmpaNews Nr. 30, August 2010
Link: www.nanopartikel.info und http://www.nanopartikel.info/cms/Wissensbasis
10. Juni 2010
Millenium-Preis für Michael Grätzel
Michael Grätzel erhält den diesjährigen "Millenium Technology Prize" der finnischen Technology Academy für die Entwicklung der Farbstoff-Solarzellen. Die von Grätzel und seinen Mitarbeitern an der ETH Lausanne entwickelte Solarzelltechnologie - auch "Grätzel-Zelle" genannt - wandelt Sonnelicht mit Hilfe von Farbstoffmolekülen und Nanopartikeln aus Titandioxid in Strom um. Ein Prozess der der pflanzlichen Photosynthese ähnelt.
Die Grätzel-Solarzellen lassen sich einfach selber nachbauen. Hier gibts eine Anleitung dazu.
Quelle: heise online, 10. Juni 2010
14. Mai 2010
OLED als Tapete
Organische Leuctdioden (OLEDs) gelten als Lampen der Zukunft. Kleine OLED-Displays sind bereits huete bei Handys, Kameras oder Hausgeräten anzutreffen. Bisherige Anwendungen bringen allerdings nur 20% des in ihrem Inneren erzeugten Lichts auch auf die Oberfläche. Forscherinnen und Forschern der TU Dresden ist es nun gelungen, hauchdünne leuchtende Folien mit etwa 50% Wirkungsgrad zu entwickeln. Mit den neuen flächigen Leuchtkörpern, lassen sich vollkommen andere Beleuchtungseffekte erzielen als mit den jetzt üblichen punktförmigen Lichtquellen. Bis diese Leuchtkörper marktreif sind, wird es allerdings noch ein paar Jahre dauern.
Quelle: Tages Anzeiger, 14. Mai 2010
6. April 2010
Ein neuartiges T-Shirt: Hart aber biegsam
Ein einfaches T-Shirt könnte Soldaten oder Polizisten in Zukunft als Rüstung dienen. Mithilfe von Nanotechnik haben Forscher der ETH Zürich gemeinsam mit Kollegen aus den USA und China ein hartes, aber trotzdem zusammenfaltbares T-Shirt entwickelt. Den Wissenschaftlern gelang es, normalen Baumwollstoff mit Borcarbid zu verstärken. Borcarbid ist bei Raumtemperatur das dritthärteste Material auf der Erde. Es wird zum Beispiel für Schutzwesten oder zur Panzerung von Armeefahrzeugen benutzt, ist dann aber stocksteif. Biegsam wurde das Material erst,als es die Forscher auf 1100°C erhitzten, einen Katalysator zufügten und die Baumwolle mit dem Edelgas Argon vor dem Verbrennen schützen.
Quelle: Der Bund, 6. April 2010
3. Februar 2010
Flexibel, dünn, günstig: die Lichtfänger von morgen
Die Sonne liefert genügend Energie für eine langfristige umweltfreundliche Energieversorgung. Empa-Forscher arbeiten an Solarzellen und deren Herstellungsverfahren, damit Solarstrom auch preiswert wird und effizient genutzt werden kann. Das Ziel rückt näher.
In der neusten Ausgabe der EmpaNews wird in zwei Uebersichtartikeln der Stand der Empa-Forschungs- und Entwicklungsarbeiten dargestellt.
Link zu den Artikeln: http://www.empa.ch/plugin/template/empa/*/91707
Schweizerische Plattform zur Dünnschicht-Photovoltaik: http://thinpv.empa.ch
4. Dezember 2009
Nanopartikel haben Auswirkungen auf Oekosysteme
Weitere Hörbeiträge zum Thema Nanotechnologie Radio DRS
19. August 2009
Lungenschäden durch Nanopartikel?
Chinesische ArbeiterInnen die über längere Zeit hohen Konzentrationen von Nanopartikeln ausgesetzt waren, mussten wegen Atemproblemen hospitalisiert werden. Untersuchungen zeigten unspezifische Entzündungsreaktionen in der Lunge, die u.a. zu Verhärtungen des Organs durch Einlagerung von Bindegewebe (Fibrose) führten. Die Forscher fanden in diesem Gewebe die gleichen 30 Nanometer grossen Partikel, wie sie für die Beschichtungsarbeit verwendet wurden. Die Nanopartikel stehen zumindest im Verdacht, die Erkrankung begünstigt zu haben.
Quelle: NZZ, 19. August 2009
18. März 2009
Nanopartikel am Arbeitsplatz
In der Schweiz kommen erst wenige Menschen an ihrem Arbeitsplatz mit Nanopartikeln in Kontakt. Das zeigt eine Studie, die der Unfallversicherer Suva gestern in Marley FR präsentierte. Danach arbeiten im Schweizer Produktionssektor rund 1300 Arbeitnehmende direkt mit einer Nanopartikel-Anwendung. Der höchste Anteil Nanopartikel verarbeitender Unternehmen findet sich in der chemischen Industrie. Aber auch in der Elektrotechnik oder bei Autozulieferern werden Nanopartikel eingesetzt. Was passiert, wenn die Winzlinge in den menschlichen Körper gelangen, ist noch kaum erforscht. "Nanopartikel sollen nicht zum Asbest von morgen werden", schreibt die Suva. Ein neuartiges Gerät, das kleiner ist als bisherige Apparate, liefert erstmals konkrete Messwerte über die individuelle Belastung am Arbeitsplatz und erlaubt es, Schutzmassnahmen zu beurteilen.
Quelle: Tages Anzeiger, 18. März 2009
Radio DRS1, Echo der Zeit, 17. März 2009
Link zum Executive Summary "Nano-Inventar" http://www.suva.ch/ist_nano-inventar_executive_summary.pdf
22. Februar 2009
Farbstoffsolarzellen stehen kurz vor der industriellen Fertigung
17 Jahre nach der Erfindung der Farbstoffsolarzelle durch Prof. Michael Grätzel von der EPF Lausanne, scheint dieser Solarzelltyp marktreif zu sein. Die walisische Firma G24i fertigt bereits Prototypen auf Plaszikträgern in grossem Stil, die langlebigere Variante aus Glas will ein Verbundprojekt aus deutschen Firmen und Frauenhofer-Instituten in die Anwendung bringen. Zwar ist der Wirkungsgrad bei diesem Solarzelltyp einiges tiefer als bei der klassischen monokristallinen Silizizmzelle, dieser Mangel wird aber kompensiert durch billige Herstellungskosten und interessante Eigenschaften wie Transparenz und Verwendbarkeit bei diffusen Lichtverhältnissen.
Quelle: Sonntagszeitung, 22. Februar 2009
Links: G24i | Frauenhofer-ISE
14. Februar 2009
Energieproblem dank Nanotechnologie gelöst?
In einem Interview im Tages Anzeiger Magazin behauptet der Futurologe Ray Kurzweil, dass dank Fortschritten der Robotik, der Nano- und Gentechnologie, Energie- und Nahrungsknappheit gelöst werden könnten. Dank neuen Generationen von Nanosolarzellen liessen sich in Zukunft alle unsere Energiebedürfnisse mit Solarenergie abdecken. Dank dem Gesetzt des exponentiellen Wachstums - das auch für die Solarenergie gelte -, werde sich der Wirkungsgrad der Nanosolarzellen alle zwei Jahre verdoppeln!
Quelle: Das Magazin des Tages Anzeigers, 14. Februar 2009
Die Kurzweil Homepage: http://www.kurzweilai.net/
24. Januar 2009
Nanoteilchen in Lebensmitteln sind ungenügend reglementiert
Nanopartikel sind in Schweizer Lebensmitteln und auch in verpackungen enthalten. Streuwürzen etwa verklumpen weniger, und Pet-Flaschen sind dank der Nanotechnologie weniger gasdurchlässig. Eine Studie des Zentrums für Technologiefolgen-Abschätzung TA Swiss kommt zum Schluss, dass solcher Nanofood in der Schweiz für den Konsumenten unbedenklich ist. Doch die Studie weist auch auf Wissenslücken in der Risikoforschung und auf fehlende Reglementierungen hin. Hier bestehe massiver Nachholbedarf, so die Experten. Das Zeitalter der Nanotechnologie im Lebensmittelbereich habe erst begonnen.
Quelle: Tages Anzeiger, 24. Januar 2009
24. November 2008
Hauchdünne Lautsprecher dank Nanotechnologie
Bisherige Lautsprecher erzeugen Klang, indem eine Membran in Schwingung versetzt wird. Diese Schwingungen nimmt unser Ohr als Töne wahr. Ein chinesisches Forscherteam hat vor kurzem eine gänzlich andere Methode vorgestellt, um Töne zu erzeugen. Sie funktioniert mit heisser Luft und einer Folie aus Kohlenstoffnanoröhrchen.
Quelle: DRS2 aktuell
4. Oktober 2008
Superkleber haftet besser als Geckofuss
Der auf Kohlenstoff-Nanoröhren basierende Klebstoff besitzt eine Haftkraft von 100 Newton pro Quadratzentimeter - zehnmal so viel
wie ein Geckofuss. Der Kleber besteht aus einer regelmässigen senkrechten Anordnung winziger Kohlenstoff-Nanoröhrchen. An den Enden der Nanoröhren befinden sich zahlreiche weitere, jedoch gewellte
und miteinander verschlungene Nanoröhrchen. Wie bei einem Geckofuss hat diese Anordnung zur Folge, dass die Klebkraft steigt.
Quelle: Tages Anzeiger, 14. Oktober 2008
Oktober 2008
Entspiegelt wie ein Mottenauge
Sehen ohne selbst gesehen zu werden: Motten finden in der Dämmerung Nahrung und erkennen Fressfeinde, ohne sich dabei selbst durch eine Reflektion auf ihren Facettenaugen zu verraten. Forscher des
Max-Planck-Instituts für Metallforschung in Stuttgart haben die Oberfläche von Mottenaugen untersucht und periodische, nanoskopisch kleine, säulenförmige Ausstülpungen die kleiner als die Wellenlänge
des sichtbaren Lichts sind, gefunden. Diese Strukturen sorgen für einen kontinuierlichen Uebergang zwischen den Brechungsindices der Luft und der Hornhaut - die Spiegelung wird reduziert und die
Motte bleibt unentdeckt. Diese Strukturen der Mottenaugen sollen nun auf die Oberflächen optischer Materialien übertragen werden und diese so entspiegeln.
Quelle: CHemie plus 10/08
16. Juli 2008
Nanopartikel bleiben im Abwasser
Eigentlich würde man vermuten, dass Nanopartikel in einer Kläranlage problemlos eliminiert werden können und im Abwasser kein grösseres Problem
darstellen. Dem ist aber nicht so! Forscher der ETH und der Fachhochschule Wädenswil haben herausgefunden, dass nanoskaliges Ceriumoxid (CeO2) durch die biologische Trennstufe durchtreten kann und
nicht im Klärschlamm stecken bleibt. Weltweit werden jährlich Tausende Tonnen Ceriumoxid zum Schleifen von Computerbauteilen und Linsen in Handy-Kameras oder den Lasern von CD-Spielern, gebraucht.
Aehnlich wie Ceriumoxid verhält sich übrigens auch Titandioxid (TiO2) ein Weisspigment und Inhaltsstoff vieler Sonnencrèmes.
Quelle: Tages Anzeiger, 16. Juli 2008
15. Mai 2008
Code of Conduct Nanotechnologien des Detailhandels
Schweizer Detailhändler (Migros, Coop, Denner, u.a.) haben einen Verhaltenskodex (Code of Conduct) veröffentlicht, der den
Umgang mit Nanoprodukten regeln soll. Unter anderem wird "grösstmögliche Transparenz" versprochen. Dies bedeutet u.a., dass "die Konsumentinnen und Konsumenten offen über Produkte mit
Nanotechnologie informiert werdern sollen".
Quelle: Die Innovationsgesellschaft, St.Gallen
9. April 2008
Nanopartikel in Lebensmitteln
Laut einer Studie des Deutschen Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) werden bereits heute im Lebensmittelbereich in rund 100 zum Teil auch in
Deutschland (und in der Schweiz) verkauften Produkten Nanomaterialien eingesetzt. Neben Lebensmitteln sind dies Nahrungsergänzungsmittel, Küchenartikel, Verpackungen und Agrochemikalien.
Quelle: CHemie 4/2008
Link: Aus dem Labor auf den Teller Bund für Umwelt- und Naturschitz Deutschland (BUND)
29. März 2008
Selbstreinigende Pullover und Teppiche
Australische Forscher haben Textilien aus Wolle, Seide und Hanf mit winzigen Kristallen aus Titandioxid beschichtet, die Russ, Essensreste
und sogar Krankheitskeime abbauen. Die Wirkung beruhe auf der starken oxidierenden Wirkung von Titandioxid (TiO2) unter dem Einfluss von Sonnenlicht. Mit UV-Licht und dem überall in der Luft
vorhandenen Wasserdampf erzeugt die Verbindung sehr reaktionsfreudige Radikale, die organisches Material abbauen. Für Stoff und Haut seien die Nanokristalle ungefährlich.
Quelle: Tages Anzeiger, 29. März 2008
Infos zu NANO-4-SCHOOLS